Start Finanzen Anlegerschutz adcada.money – Der nächste Schlag ins Kontor

adcada.money – Der nächste Schlag ins Kontor

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geralt / Pixabay

Und wieder gibt es eine schlechte Nachricht für die adcada-Gruppe:

„Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein weist am 22.04.2020 darauf hin, dass die ADCADA Investments AG PCC, Ruggell, Registernummer FL-0002.600.340-0, und die ADCADA International AG, Ruggell, Registernummer FL-0002.600.350-5, über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung der FMA verfügen.

Insbesondere ist ihnen die Entgegennahme von Einlagen im Zusammenhang mit den „Geldanlagen von „adcada.money Hypozins“, wie es unter der Website adcada.money beworben wird, nicht erlaubt.“ (https://www.fma-li.li/de/news/20200422-warnmeldung.html)

Die Seite adcada.money wird betrieben von der ADCADA International AG mit Sitz in Industriering 40, 9491 Ruggell, Liechtenstein. Derzeit bewirbt das Unternehmen eine erstrangige abgesicherte Kapitalanlage mit „4,25 bis 5,50 % feste Zinsen pro Jahr„.

Damit ist die adcada-Gruppe mittlerweile in den Fokus zweier Finanzmarktaufsichten geraten, denn auch die deutsche BaFin hatte eine Einstellungs- und Abwicklunsgverfügung gegen die adcada GmbH veröffentlicht. Diese hat das Unternehmen in einer Stellungnahme als formalen Fehler abgetan und sich in der Opferrolle gesehen (https://adcada.de/adcada-gmbh/397-adcada-bafin-das-duell-david-gegen-goliath).

Der anwaltliche Vertreter der adcada Thomas Arndt kommentierte es so: „Die Hypozins-Verträge durch adcada.money gehören weiterhin zu den sichersten Anlageprodukten in diesem Bereich am deutschen Markt – sie sind insolvenzsicher und rechtlich einwandfrei und erfüllen als solche jegliche Anforderungen der BaFin. Aus den Fehlern der Vergangenheit bei der Abwicklung der Sicherheitenbestellung hat ADCADA gelernt.“

Sehr geehrter Herr Kühn, Sie sehen: Nicht wir machen die Nachrichten, wir reagieren nur darauf! Wir sind nun gespannt, wie Sie und Ihr Anwalt sich hier aus der „Affäre ziehen“ wollen und welche Maßnahmen nun das von Ihnen beauftragte Reputationsunternehmen ergreift. Diesem bescheren Sie ja eine Menge Arbeit.

Und nebenbei möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen erneut die Frage zu stellen, ob die fehlenden oder kurz vor der Veröffentlichung stehenden Bilanzen in Arbeit sind?

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