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Heinrich Müller im Fokus der BaFin

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SofieZborilova (CC0), Pixabay

Heinrich Müller ist nicht irgendwer, Heinrich Müller ist Geschäftsführer der aimondo GmbH aus Düsseldorf. Jener aimondo GmbH die bilanziell überschuldet ist laut letzter im Unternehmensregister hinterlegter Bilanz. Müller sieht sich nun einem Hinweis der BaFin ausgesetzt, schlecht für sein Geschäftsmodell, denn Müller braucht Geld von Anlegern und die werden jetzt erst einmal vorsichtig sein, denn Geld ist wie ein scheues Reh.

Auf welche, möglicherweise blöde Idee, Müller da gekommen ist, wird er der BaFin sicherlich nun erklären müssen, denn so einfach ist der Hinweis nicht wegzubekommen.

Aimondo GmbH: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Aimondo GmbH, Düsseldorf, in Deutschland auf den Inhaber lautende Partizipationsscheine der Aimondo AG ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet.

Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme eingreift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar.

Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der Aimondo GmbH kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich.

In Deutschland dürfen Wertpapiere im Grundsatz – das heißt vorbehaltlich einer Prospektausnahme – nicht ohne die Veröffentlichung eines von der BaFin zuvor gebilligten Prospekts öffentlich angeboten werden. Im Rahmen einer solchen Billigung prüft die BaFin, ob der Prospekt die gesetzlich geforderten Mindestangaben enthält und ob sein Inhalt verständlich und kohärent (widerspruchsfrei) ist. Sie prüft die Prospektangaben jedoch nicht auf inhaltliche Richtigkeit. Ebenso erfolgt weder eine Überprüfung der Seriosität des Emittenten noch eine Kontrolle des Produkts.

Bei unrichtigen oder unvollständigen Angaben im Prospekt kann eine Haftung der Prospektverantwortlichen gemäß §§ 9 bzw. 10 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) bestehen. Gleiches gilt nach § 14 WpPG für Anbieter und Emittenten von Wertpapieren, wenn pflichtwidrig kein Prospekt veröffentlicht wurde.

Ein Verstoß gegen die Prospektpflicht stellt nach § 24 Absatz 3 Nr. 1 WpPG eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 24 Absatz 6 WpPG mit einer Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro bzw. 3 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Geschäftsjahres geahndet werden. Auch können Geldbußen bis zum Zweifachen des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils verhängt werden.

Bitte bedenken Sie, dass Investitionen in Wertpapiere immer nur auf der Grundlage der erforderlichen Informationen getätigt werden sollten.

2 KOMMENTARE

  1. Dieser Beitrag ist dillettantisch verfasst, voller Rechtschreibfehler und scheint von einem Analphabeten zu stammen. Die Pressefreiheit – durchaus ein hohes gesellschaftliches Gut – ermöglicht die Veröffentlichung eines jedweglichen Unsinns, Halbwahrheiten und daraus sich ergebende und wohl bewusst und vorsätzlich in Kauf genommene Verzerrungen tatsächlicher Umstände. Mir fällt negativ auf, dass sich in diesem selbsternannten “Götter-Forum” sehr oft eigentlich nur Unsinn geschrieben wird. Teile der extrem schlech und lückenhaft recherchierenden Redaktion scheinen ihre Mission anstatt sauberer Information eher als “antikapitalistischen Disruptionsauftrag” zu sehen. Eigentlich die stupid-ideale Ergänzung zu Channels wie Telegram und den Querdenkern (diese liegen oft sehr “quer” im Koordinatensystem, das Denken setzt hier i.d.R. total aus ). Aber wie heisst es doch im alten Rom: “qui bono” !

  2. Die Aimondo GmbH ist schon sehr mysteriös, wenn man mal im Internet recherchiert.
    Über den GF Heinrich Müller ist kaum etwas zu finden, Pressemeldungen wurden von der Aimondo selbst, oder aber von der TTIP ltd (Gründungsgesellschafterin mit Sitz auf Zypern) veröffentlicht.
    Die Seite der Aimondo AG (Schweiz) ist seit Wochen offline. Telefonisch und per Mail ist niemand erreichbar.
    Aimondo GmbH aus Düsseldorf, Aimondo AG in der Schweiz und die TTIP aus Zypern. Sehr seriös.
    Der Müller hatte in der Vergangenheit mal eine UG die ohne Veröffentlichung einer Bilanz nach 1 1/2 Jahren geschlossen wurde.

    Ich habe übrigens der BaFin viele Unterlagen und Hinweise gegeben.

    Ich hoffe, das der Müller, aufgrund seiner Machenschaften, ins Gefängnis wandert.

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