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Wer bestimmt politisch in Sachsen? Zeigen Sie endlich mal, wer der Chef ist Herr Kretschmer

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Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Martin Dulig, Wirtschaftsminister in Sachsen, hatte gestern die Aufgabe, schlechte Nachrichten zu verkünden. Er musste den Händlern der sächsischen Weihnachtsmärkte verbieten, diese zu öffnen. Das gefühlte fünf Minuten vor Eröffnung der Märkte, zu einem Zeitpunkt, wo Ware und alles schon eingekauft ist. Zu einem Zeitpunkt, wo die Buden schon aufgebaut waren in den Städten wie Leipzig, Dresden und Chemnitz.

Da haben manche Händler ihre letzten Ersparnisse dafür hergenommen, um die Ware zu kaufen. Nun bleiben die auf der Ware sitzen, denn sie dürfen diese nicht verkaufen. Was macht unser begnadeter SPD Politiker Martin Dulig? Er will sich in Berlin dafür einsetzen, dass die Händler diese Saisonware dann steuerlich erhöht abschreiben können.

Herr Minister, geht’s noch? Sie sitzen mit ihrem „Arsch im Warmen“, bekommen jeden Monat ihr Gehalt aus Steuergeldern und müssen sich um Einkommen und Auskommen keine Gedanken machen. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie das bei selbständigen Händlern ist?

Mensch Herr Dulig, die Händler brauchen Geld, um ihre Mitarbeiter zu bezahlen und um selber überleben zu können. Was wollen die „abschreiben“, wenn es keine Gewinne gibt?

Das müssen sie dann mal erklären.

Nun mag es durchaus sein, dass wir gegenüber der „Bauchtanzgruppe in Dresden, denn eine Regierung ist das nicht“, durchaus etwas voreingenommen gegenüber sind. Aber mal ehrlich, Ihr bekommt doch nichts mehr auf die Reihe da in Dresden. Wie kann man dann 2 Minuten vor 12 eine solche Entscheidung treffen, wo Händler alles organisiert haben? Mitarbeiter eingestellt, Ware eingekauft usw.?

Glaubt ihr wirklich, dass ihr bei der nächsten Landtagswahl deren Stimmen bekommt? Die AfD in Sachsen muss doch wirklich nichts tun, als zusehen, was ihr für ein Chaos verbreitet.

Klar würden die es nicht besser machen, aber ihr habt gezeigt, dass ihr es nicht könnt. Vielleicht sagt der Bürger ja bei der nächsten Wahl in Sachsen, „lass die AfD mal zeigen, was sie kann“.

Die Wahl habt ihr dann für die gewonnen.

Schaut euch doch auch mal den Ministerpräsidenten an. Es mag durchaus sein, dass ein kollegialer Führungsstil auch in der Politik abgesagt ist. Aber es gibt Situationen, da muss ein Ministerpräsident zeigen, dass er Chef ist, dass er Verantwortung trägt und da muss man auch mal „Überbringer schlechter Nachrichten sein“.

Ein Chef muss auch mal BASTA sagen können!

Was macht Michael Kretschmer? Er sagt so gut wie „nischt“ und überlässt dann die Verkündung der Maßnahmen, der unbequemen Wahrheiten, seinen Ministerinnen und Ministern. Was für ein Armutszeugnis Herr Kretschmer.

Stellen Sie sich doch bitte hin, verkünden diese unbequemen Wahrheiten mit dem Verweis, dass dann Einzelheiten dazu der jeweilige Ressortchef erläutern wird. So wie man es von Ihnen erwarten würde.

Sie führen mit Ihrem Handeln die CDU in Sachsen in den Abgrund, um das mal deutlich zu sagen. Sie sind das beste Argument für die Bürger in Sachen, die AfD zu wählen, denn Ihnen und Ihrer „Bauchtanztruppe“ traut der Bürger in Sachsen konsequentes Handeln nicht zu.

 

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